Freitag, 2. Juni 2017

Rezension: Even the moon has scars von Steph Campbell

Even the moon has scars


Verlag: CreateSpace Independant Publishing Platform
Genre: Liebe& Romantik
Seitenanzahl: 260
Preis Softcover: 6,87 EUR
Kindle-Edition: 2,99 EUR
Fremmdsprachig; Englisch


"Isn´t that what life is about? Collecting scars. Touching people with them? Having them as permanent reminders when people leave?"

Klappentext:

Almost dying from an undiagnosed heart condition means every second of your life in a precious gift to be guarded. Lena Pettitt was born a miracle. And her parents never let her forget it. Even if that daily reminder kept her from experiencing the one thing they were trying to protect most -- her life.

Gabriel Martinez´s heart has been ripped out. His pride has been stomped on. Oh, and he now has an arrest record that´s caused an even bigger rift between him and his DA mother. All for a love that wasn´t really true.

Now he´s exiled to his grandmother´s, working on his late grandpa´s old Corvair when a shivering girl knocks on the garage door. Lena, left alone for the first time ever, has lockes herself out of her house -- in the snow. Gabe knows he could help this girl get back inside her house -- but that may mean missing the next train to Boston to pick up the part he´s spend eight weeks tracking down. She can wait for him at his grandmother´s or...

Zusammenfassung:

Da der Klappentext auf englisch geschrieben ist, gibt er von mir nochmal eine kurze Zusammenfassung auf Deutsch:
Lena Pettitt, die an einem Herzdefekt leidet sehnt sich sehr nach einem normalen Leben, da sie aufgrund ihrer Krankheit von ihren Elter zu sehr beschützt wird und kaum Freiheiten hat. Sie fühlt sich eingesperrt und möchte das Leben genießen anstatt immer nur drinnen zu sitzen und sich zu "schonen".
Gabriel Martinez hat mit einem gebrochenen Herz zu kämpfen, nachdem seine Beziehung beendet wurde. Außerdem hat er wegen genau dieser Beziehung nun einen Eintrag ins Strafregister und wurde von seiner Mutter zu seiner Großmutter abgeschoben.
Als er dort eines Tages gerade an dem alten Corvair seines Großvaters bastelt klopft Lena zitternd an die Garagentür, denn sie ist das erste Mal allein daheim und hat sich ausgesperrt. Wenn Gabe ihr nun helfen würde wieder in ihr Haus zu kommen, würde er wahrscheinlich den Zug nach Boston verpassen um ein wichtiges Teil für das Auto abzuholen, auf das er bereits sehr lange wartet...





Meine Meinung:

Für mich war der Roman so ein bisschen in zwei Hälften geteilt.
Die erste Hälfte konnte mich leider nicht so wirklich packen und hat sich teilweise auch etwas gezogen, weil einfach nichts passiert ist. Natürlich habe ich auch ziemlich auf die Romantik in der Geschichte hingefiebert, die aber einige Zeit brauchte um durchzukommen. An und für sich gar nicht mal schlecht und tatsächlich war auch genau das ein Aspekt, den ich im Großen und Ganzen sehr mochte, weil es mir einfach in vielen Geschichten zu schnell geht, von wegen Liebe auf den ersten Blick und so...ihr wisst bestimmt was ich meine ;) Uns obwohl ich mir schon ein paar Mal gedacht habe: Na los, jetzt macht doch mal! fand ich es auch ein klein wenig befremdlich, dass Gabe anscheinend vom ersten Moment an Lena für das tollste Mädchen im Universum gehalten hat, obwohl er sie überhaupt nicht kannte und sie, meines Erachtens nach, anfänglich ziemlich zickig zu ihm war. Aus diesem Grund war mir Lena am Anfang auch nicht sonderlich sympathisch.
Ich hatte das Gefühl, dass Lena eines dieser Mädchen ist, bei denen immer jeder nach ihrer Pfeife tanzen soll. Allerdings stellte sich im weiteren Verlauf der Geschichte heraus, dass das meiste von ihrem Gezicke hauptsächlich auf Unsicherheit beruht.
Gabe war mir direkt ziemlich sympathisch. Er ist ein wirklich sehr lieber Kerl, der immer versucht es allen Recht zu machen und dabei selbst auch öfter mal zu kurz kommt. Ehrlich gesagt hat er mich in mancherlei Hinsicht an Augustus Waters aus John Greens "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" erinnert. Gabe hat sich auch von Anfang an ziemlich Mühe gegeben Lena die ganze Stadt zu zeigen. Und damit wären wir auch im Hauptgeschehen des Romans angelangt: Lenas und Gabes Reise nach Boston.
Diese Reise entpuppt sich als ganz besondere Nacht, da die beiden sich in dieser Zeit näher kommen, sich besser kennen lernen und lernen, den anderen zu verstehen.
Das geht allerdings erst einmal gründlich nach hinten los, aus ganz verschiedenen Gründen. Involviert waren Harvard, eine verrückte Ex-Freundin und eine ziemlich herrische Mutter, um nicht zu viel zu verraten.
Und damit wären wir jetzt in der zweiten Hälfte des Buches angelangt, der Teil, der mich voll und ganz überzeugen konnte. Dies beginnt damit, dass die beiden den Zug nach Hause verpassen und somit gezwungen sind, die ganze Nacht zusammen in Boston zu verbringen. Ab diesem Moment ändert sich die ganze Stimmung der Geschichte, sie wird viel schöner und liebenswürdiger und auch Lena verwandelt sich in das liebe aber verletzte Mädchen, dass Gabe schon von Beginn an in ihr gesehen hat.
Es entwickelt sich eine Beziehung voller Verständnis und Zärtlichkeit, in dem keiner von beiden einen Schritt zu viel gehen wollen, um die neu gefundene Freundschaft nicht zu verletzen.
Besonders der Schluss hat mir unheimlich gut gefallen und auch, dass in die Handlung nicht besonders spektakulär oder Spannend war (nichtsdestotrotz konnte man mitfiebern) hat dem Roman insgesamt gesehen keinen Abbruch getan.

Cover:

In das Cover von Even the moon has scars habe ich mich auf den ersten Blick verliebt. Ich glaube es hat tatsächlich eines der schönsten Cover, die ich jemals gesehen habe. Wäre ich ein Buch, würde ich auch gerne so aussehen! ;) 

Fazit:

Eine wunderschöne Liebesgeschichte die man gut lesen kann. Auch die englische Sprache ist nicht zu anspruchsvoll, sonders so, dass man alles gut verstehen kann. 

Bewertung:

Hier musste ich lange überlegen, da es mich anfänglich eigentlich nicht so überzeugen konnte, aber weil der Schluss so schön war und ich eindeutig ein Mensch bin, der sich von letzten Eindrücken vereinnahmen lässt, habe ich mich doch dafür entschieden 4 Sterne zu vergeben^^

⭐⭐⭐⭐☆


Ich würde sagen das Buch passt zur Panem-Challenge, weil das Hauptthema der Ausflug nach Boston ist, was für Lena schon eine kleine Reise ist, da sie das erste Mal allein von zu Hause fort ist.


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